Fachtagung Jugendmedienschutz im Kreismedienzentrum

 

 

 

Als ganztägige Fachtagung im Bereich des Jugendschutzes wurden am 13. März zum dritten Mal die wichtigen Arbeitsbereiche in der präventiven Medienarbeit zusammengeführt. In Kooperation des städtischen Jugendschutzbeauftragten und des Kreismedienzentrums Neuwied wurden die Schulsozialarbeiter und die Jugendmedienschutzberater der weiterführenden Schulen zu einer dritten Fachtagung eingeladen. „Es sind erste Anfänge gemacht, dass langfristig ein Netzwerk entsteht, in dem die Schulen, die Schulsozialarbeit, das Kreismedienzentrum und der Bereich des präventiven Jugendschutzes sich koordinieren und vorhandenes Fachwissen und Medien nutzen. Dieses Projekt ist in Rheinland-Pfalz einzigartig“, so Robiller, städtischer Jugendschutzbeauftragter. Das Konzept ist gut strukturiert und praktisch durchdacht, es beruht auf den bisherigen Erfahrungen in der Medien- und Präventionsarbeit und den Vorschlägen der Schulen.
Mit Ergebnissen aus den ersten Fachtagungen wurde das Angebot nun fortgeführt und auf den bisherigen Erfahrungen aufgebaut.

Die Kooperation von Kreismedienzentrum, vertreten durch Frau Läufer- Hermann und Herr Hansmann und dem städtischen Jugendschutz, Herr Robiller,  zeigte für die Medienarbeit den gewünschten Erfolg.

Mit 16 Teilnehmern aus den weiterführenden Schulen  konnten die Schulsozialarbeiter und die Jugendmedienschutzberater an einer Tagung teilnehmen, die  sehr praktisch ausgerichtet war. Diesmal wurde auch die Polizei Neuwied  und der offene Kanal Neuwied „ins Boot“ genommen. So gab es zum Eingangsthema „Schule macht Gewalt – Gewalt macht Schule“ mit Harald Illner von der Polizei Neuwied, Einblicke in Zivilrecht und Strafrecht und in das Handlungsfeld der Polizei in Bereichen wie Gewalt und neuer Medien. Andreas Fischer vom offenen Kanal Neuwied war mit in einem Workshop vertreten, um praktisch zur Mediennutzung zu arbeiten. Das Konzept ist darauf ausgelegt, dass das, was die Tagung vermittelt, auch in den Schulen umgesetzt werden kann. Neben theoretischen Grundlagen zur Medienpädagogik und des präventiven Jugendschutzes lernten die Teilnehmer das Medienprogramm des KMZ kennen und die praktische Arbeit mit Filmen und Begleitmaterial. Der große Vorteil ist, dass eine große Medienauswahl mit Begleitmaterial und fachlicher Beratung vor Ort in Neuwied ist. Dies war auch für die Schwerpunkte in den Workshops, die nachmittags stattfanden, nützlich.

In den drei Workshops „Cybermobbing“, – „Kooperationsmöglichkeiten und Material-beschaffung zum Thema: Gewalt macht Schule“ und „Praktische Mediennutzung zum Oberthema: Gewalt“ wurden Konzepte und möglichen Umsetzungen im Unterricht erarbeitet. Damit wurde die praktische Arbeit mit den Schülern vorbereitet und die präventive Arbeit mit den Medien in der Schule. Den Veranstaltern geht es darum, ganz nah an der Realität und dem Schulalltag zu bleiben und den Teilnehmern Möglichkeiten und Materialien für die präventive Arbeit mit auf den Weg zu geben.

Die filmische Umsetzung des 3. Workshops kann im offenen Kanal begutachtet werden.

Die Tagung begann um 8.00 Uhr und endete gegen 16.30 Uhr. Mit einem sehr positiven Fazit der Teilnehmer und den  Ergebnissen werden weitere Planungen und Umsetzungen von Projekten folgen.

Text: Horst-Peter Robiller, Städt. Kinder- u. Jugendbüro, Jugendschutz
Fotos: Silke Läufer-Hermann, Kreismedienzentrum

Über Helmut Schneider-Siebert

Stellvertretender Leiter
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.